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M1 - procar

Art.Nr.:
m1
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01.09.2017
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FORMEL-1-STARS GEGEN DIE BESTEN DER RENNFAHRER-BRANCHE: MOTORSPORT DER SUPERLATIVE IN DER PROCAR-SERIE 1979 UND 1980.
Auch danach – ob in Le Mans, den USA oder bei heimischenRennserien – schreibt der BMW M1 Motorsport-Geschichte, die dieses ungewöhnlich aufgemachte Werk detailliert schildert.  Geschrieben von absoluten Insidern und ein „Muss“ für jeden Motorsport-Enthusiasten, so die Procar-Macher Jochen Neerpasch  und Max Mosley. Die großformatige, in Leinen und Schuber gehüllte Edel-Ausgabe ist auf nur 500 Exemplare limitiert. 

Eigentlich war die Procar-Serie nur eine Notlösung für eine nicht vorhandene Homologations-Stückzahl des M1, ausgelöst durch Lamborghini, wo die Fähigkeit edle Sportwagen bauen zu können im umgekehrten Verhältnis zur Zahlungsfähigkeit gegenüber den Lieferanten stand. Da der Teile-Transport über den Brenner nach Stuttgart und München einfacher war als seinerzeit Hannibals Alpenüberquerung, geriet das Projekt E26 lediglich ins Stocken und damit die geplante Belebung der Marken-WM 1979 durch BMW. Mit der Procar-Idee wurde stattdessen die Grand-Prix-Szenerie belebt. Volles Haus an einem Samstag nach der Formel-1-Qualifikation: Das schmeckte Bernie Ecclestone, den Veranstaltern und dem Publikum gleichermaßen. Insgesamt 33 ehemalige, aktuelle oder künftige Formel-1-Fahrer – darunter aus heutiger Sicht die Träger von 15 Weltmeister-Titeln – beteiligten sich 1979 und 1980 an diesem „Markenpokal der Superlative“. Perspektive der Teilnehmer: Geld allein macht nicht unglücklich, und außerdem gab es ja auch schicke BMW zu gewinnen. Dass Banknoten stets den richtigen Ton treffen, war in Zolder von Weltmeister Mario Andretti zu hören.

PROCAR-Buch (Gliederung)

Inhalt

  • Vorworte Jochen Neerpasch, Max Mosley                                              
  • Die Idee BMW M1 – und was daraus wurde                                      
  • Jochen Neerpasch: Meister-Macher                                                          
  • Procar – die Technik                                                                                 
  • Doppelseitiges Procar-Cutaway von Norbert Schäfer, Technical Art
  • Paul Rosche: vom „Nocken-Paule“ zum Motorenpapst                          
  • Martin Braungart: Technik-Ecken rund gemacht                                 
  • Rainer Bratenstein: Techniker mit Pendelverkehr                              
  • Carlos Becher: Mit einem BMW voller Procar-Querlenker im Steilflug über den Brenner
  • Uwe Mahla: Vom Skeptiker zum Enthusiasten  mit 277 PS durch die Vordereifel
  • Peter Bazille: Cassani-Procar – Stucks Geheimtest  auf der Südschleife
  • Bernie Ecclestone: kleiner Mann ganz groß                                       
  • Max Mosley: Mitbegründer und Chef der Procar-Serie                        

Procar-Serie 1979: hochkarätig, spannend, Motorsport pur!

  • Zolder: Sieben kamen durch – Überraschungssieger de Angelis         
  • Monaco: Mehr als ein „Gassenhauer“ – Laudatio auf Lauda           
  • Donington: Procar-Rennen für einen guten Zweck       
  • Dijon: echter Motorsport statt Show per Dekret           
  • Silverstone: „nicht um die goldene Ananasstaude“       
  • Hockenheim: „Bürgermeisterlich“         
  • Österreichring: Trotz Laffite-Sieg – zu felix Austria
  • Zandvoort: Die Regenschlacht                       
  • Monza: Finale furioso von Lauda und Stuck     
  • Der Meister: Niki Lauda                           

 
Hans-Joachim Stuck über die Procar-Serie 1979: Viel Action – ganz nach meinem Geschmack!
 
Procar-Serie 1980: Piquet-Triple in der Schlussphase

  • Donington: Ein kleiner Holländer flog den Stars davon    
  • Avus: „Wer sich verbremst, landet jenseits der Grenze“       
  • Monaco: Die Show des „Strietzel Stuck                   
  • Norisring: Heimsieg für Stuck und Surer-Comeback    
  • Brands Hatch: Star-Club-Auftritt und ein gewaltiger Dreher   
  • Hockenheim: An Pironi prallten alle und alles ab!           
  • Österreichring: Lammers „lahmt“ – Führungswechsel    
  • Zandvoort: „Beklopptheit“ in der „Tarzan Bocht“         
  • Imola: Nelson Piquet dominiert – Hans-Joachim Stuck verliert!    

Der Meister: Nelson Piquet                   
Nelson Piquet über das Credo und von der Freude am Fahren   
 
Procar-USA-Report: IMSA-GTO-Dominanz 1981  
 
Le Mans: lange Procar-Durststrecke           
 
Gruppe 5
Dipl.-Ing. Peter Hellgut über den Aufbau des Schnitzer-M1: Dem „Strietzel“ auf den Leib geschneidert
 
Uwe Mahla über den Einsatz des Schnitzer-Gruppe 5-M1: Vom Procar zum Schnitzer-Kraftakt
 
Die Procar-Autos in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft    
 
Procars und Kunst

  • Hervé schwingt den Hammer, Andy den Pinsel   
  • „Ja zum Nürburgring“                                    
  • Oans, zwoa, gsuffa: der Wirtshaus-M1       
  • Walter Maurer: Virtuose mit Airbrush und Pinsel
  • Hommage an Ronnie Peterson: Stella-Art-Procar 

 
Procar-Splitter

  • Procar-Konzeption in Marbella….               
  • Manfred Schurti über sein siegreiches Procar-Debüt 
  • M1-Chevy                                                    
  • Gib Gas!                                                          
  • Kelleners,Keizan, Kyalami….                          
  • „Kyalamitäten“ mit dem BASF-Gruppe-5-M1       

 
Statistik

  • Alle Ergebnisse der Procar-Serie 1979 von Rennen zu Rennen
  • Punktestand-Übersicht 1979
  • Alle Ergebnisse der Procar-Serie 1980 von Rennen zu Rennen
  • Punktestand-Übersicht 1980

 
Übersicht der Procar-Fahrgestelle einschließlich Testversionen und Umbau
( Fahrgestell-Nummern, Basis-Farbe, Aufbau, Abnahme, Einsatz,
Renn-Einsatz 1979 und 1980, weitere Verwendung)
 

Autor: Jochen von Osterroth
Papier: Hochwertiges 170gr. Bilderdruckpapier
Inhalt: 276 Seiten
Format: 240 x 320 mm (Großformat)
Limitiert auf 500 Exemplare, jeweils von Hand nummeriert
Ausstattung: Hardcover, Schuber, Halb-Leineneinband, Tiefprägung,
Speziell angefertigtes Webetikett und Lesezeichen (Tricolor)

Jochen von Osterroth hat seit 1961 den Motorsport auf dem Tacho. Daran hinderte ihn auch nicht sein temporärer Luftwaffen-Dienst, den er 1971 als Staffelchef beendete. Für das einst renommierte Motorsport-Magazin „rallye racing“ hat er in den 70er und 80er Jahren unter anderem von mehr als 200 Formel 1-Rennen berichtet. In dieser Zeit hat er zu den meisten Akteuren ein solches Vertrauensverhältnis aufgebaut, dass sie ihn mit Inside-Informationen versorgten, die Rennen für Rennen genug Stoff für jeweils ein eigenes Buch geboten hätten. Doch J. v. O. beschränkte sich auf eine faire, minutiöse Berichterstattung, und alle konnten gut mit dem leben, was der immer freundliche Lockenkopf über die schnelle Zunft in seinem sehr eigenen Stil so mitreißend erzählte.
Kein Wunder also, wenn ihm heute, fast 40  Jahre später, wie auf Knopfdruck die schönsten Anekdoten einfallen, lässt man nur einen prominenten Namen fallen. Da v. Osterroth alle Rennen der Procar-Serie erlebt und zum größten Teil selbst beschrieben hat, war er die Idealbesetzung als Autor dieses Buchs. Auch nach der langen Rennpause, in der er alle seine Talente – Kunst, PR und Werbung, Management, aber auch als F1-Teamchef von Harald Ertl oder als  „Steigbügel“ in die Formel 1 wie bei ATS oder Keke Rosberg – ausspielen konnte, hatte er genügend Wissen und Material parat, um ein ebenso lebendiges wie detailreiches Werk über dieses faszinierende Stück Motorsport-Geschichte zu schaffen.
Auch fiel es ihm leicht, seine alten Verbindungen zu reaktivieren. Viele der Akteure von damals haben bereitwillig Auskunft gegeben, als er wegen irgendwelcher Lücken in den eigenen Unterlagen oder wegen eines persönlichen Statements nachfragte. Und er hat auf die früheren Kollegen aus der „rallye racing“-Zeit gesetzt. Texte von den Testingenieuren Peter Bazille (heute eine Koryphäe unter den Automobil-Restaurateuren) und Dipl.-Ing.Peter Hellgut (langjähriger freier Motorjournalist) ergänzen die Osterroth´schen Kapitel ebenso wie die des seinerzeit von ihm zu „rallye racing“ geworbenen Sportredakteurs Uwe Mahla. Der spätere und inzwischen längst pensionierte BMW-Pressesprecher steuerte Hintergründe, Manuskripte und Informationen rund um den BMW M1 und die Procar-Serie bei. Osterroth und Mahla hatten – wie damals als junge Redakteure – regen Gedankenaustausch, stundenlange Telefonate und nach eigenem Bekunden während der Arbeit an diesem Buch „Spaß wie die Affen“, ganz wie in den alten Zeiten.

Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 12. Juli 2017 in den Shop aufgenommen.